Menu
ASUS ZenWatch: Android Wear-Smartwatch ist offiziell
ADzero Bamboo: Das Android-Smartphone aus Bambus
Update stellt App für Google Play auf Material-Design-Optik um
Sony kündigt wasserdichtes 4,6-Zoll-Smartphone Xperia ZR an
OnePlus One am 17. November wieder ohne Einladung bestellbar
iOS 8.4 läuft rund eine Woche nach Release auf 42 Prozent aller iDevices

Update stellt App für Google Play auf Material-Design-Optik um

Google hat seine Android-App für den Zugriff auf Google Play aktualisiert und sie dabei auf die neue Optik Material Design umgestellt. Version 4.9.13 stellt die Elemente der Oberfläche dabei komplett um und rückt das Titelbild oder die Titelgrafik von Büchern, Filmen, Musik, Spielen und Apps stärker in den Mittelpunkt.

Das Update wird die Anwender in den nächsten Tagen erreichen. In einer Preview zeigt Google heute schon, was auf sie zukommt: beispielsweise neue Icons für Wertungen, Genres und Sharing. Außerdem verlinkt Android Police für besonders Ungeduldige eine Installaltionsdatei.

Google-Entwickler Kirill Grouchnikov weist zusätzlich auf einige spezielle Änderungen im Musikbereich hin. Unter anderem wurden Linien zwischen Textspalten eliminiert, der Kontrast erhöht, die Buttons weniger bunt gestaltet. Die Optik falle insgesamt einheitlicher aus, schreibt er.

Material Design heißt die Oberfläche, die Google für das kommende Android L vorsieht . Sie findet sich aber heute schon in den Online- Office -Programmen Docs, Sheets und Slides.

„Oberflächen und Schatten bilden eine physikalische Struktur, die erklärt, was berührt und was verschoben werden kann. Inhalte stehen im Mittelpunkt und nutzen Prinzipien des modernen Print-Designs“, erklärte Google-Designer Nicholas Jitkoff dazu vor einem Monat im Google Developers Blog.

Entwickler können Jitkoff zufolge eigene Farbthemen für ihre Apps erstellen. Zudem bietet Material Design die Möglichkeit, durch Schatten einzelne Elemente der Oberfläche räumlich hervorzuheben. Neu sind auch Elemente, deren Größe dynamisch angepasst wird, größere weiße Flächen zwischen den Elementen und zusätzliche Animationen, beispielsweise beim Wechseln zwischen Anzeigen oder als Touch-Feedback. Weitere Details zeigt Google auch in einem Video .

Material Design ist dabei nicht nur für Android L und Googles Android-Apps vorgesehen, sondern auch für alle Online-Dienste, den Browser Chrome und Chrome OS. Für Letzteres hatte François Beaufort vergangene Woche schon die nach diesen Prinzipien komponierte Oberfläche Athena vorgestellt .

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com ]

Tipp: Wie gut kennen Sie Google? Testen Sie Ihr Wissen – mit dem Quiz auf silicon.de.

Add Comment Your email address will not be published.